Hello to Emptiness

(2022)

Premiere: Frühjahr 2022


HELLO TO EMPTINESS ist ein Echo und eine performative Reflektion zu gesellschaftlicher Verletzlichkeit und dem Umgang mit Trauer, die mit der pandemischen Krise eine aktuelle Aufladung erfährt.

„All these losses are grievable, which means that they are lives worthy of acknowledgement, equal in value to every other life, a value that cannot be calculated.” (Judith Butler, Mourning is a Political Act, Truthout, 14.05.2020)

Wie begegnen wir der Leere, wenn Mitmenschen, Landschaften, ganze Spezies und Populationen verschwinden oder sterben? Wie sehen, fühlen und reflektieren wir diese Lücke und wie hallt dieser Hohlraum nach, der ihr Verschwinden hinterlässt?

Das interdisziplinäre und interkulturelle Recherche- und Performance-Konzert-Projekt mit fünf Tänzer:innen und Sänger:innen verschiedener Kulturen und Generationen sowie einem lokalen „Chor der Ältesten“ konzentriert sich auf die Wieder-Erfindung verlorener Strategien, mit der Leere umzugehen.

„Grief is a path to understanding entangled shared living and dying; human beings must grieve with, because we are in and of this fabric of undoing. Without sustained remembrance, we cannot learn to live with ghosts and so cannot think.”
(Donna Haraway, 2016)

HELLO TO EMPTINESS beleuchtet ausgehend von den griechischen Trauergesängen „Molroloi” unterschiedliche existierende und verschwundene Rituale, lässt sie im Heute anklingen und transformiert sie in eine zeitgenössische und futuristische Ästhetik.

Produziert von:
MOUVOIR/Köln, tanzhaus nrw/Düsseldorf, Théâtre de Nîmes/Nîmes, SIDance – Seoul International Dance Festival/Seoul.