Until the Beginnings

Deutschland/Senegal (2024)

Getragen von globalen Rhythmen inszeniert UNTIL THE BEGINNINGS eine energiegeladene Performance, die ein internationales Team von acht Tänzer:innen aus Senegal, Deutschland und Frankreich mit Musiker:innen aus den Bereichen Percussion und Spoken Word zusammenbringt.
Die Regisseurinnen Alesandra Seutin (künstlerische Leiterin der École des Sables, Senegal) und Stephanie Thiersch (künstlerische Leiterin von MOUVOIR, Deutschland) weben aus ihren unterschiedlichen Welten einen choreografischen Teppich, der das Wesen der Gastgeberschaft befragt.
Aktuelle politische Verwicklungen, die in vielen Teilen der Welt Gastfreundschaft kriminalisieren, Konzepte von Jacques Derrida und Anne Dufourmantelle aber auch Bilder utopischer Gemeinschaftsräume sind hierbei ausschlaggebender Impuls.
Das Team begibt sich auf eine Reise, den Begriff „zu Hause“ zu dekonstruieren. Im Geflecht aus Kontinuität, Kreisläufen und Verknüpfungen erkunden sie die Möglichkeiten von gemeinsamen Groove.
Die Entstehung von UNTIL THE BEGINNINGS wird begleitet durch das Online-Magazin SYBL von MOUVOIR. Die partizipative Plattform ermuntert beteiligte und nicht-beteiligte Künstler:innen, Freund:innen und Interessierte, eigene Ideen zum Thema Gastgeberschaft beizusteuern und so am kreativen Prozess des Stücks teilzuhaben.
Mitmachen ist ganz einfach: sybl.de.

Choreographie: Alesandra Seutin & Stephanie Thiersch mit dem Ensemble

Mit: Latif Arafan Wa-hab Diedhiou, Nadia Gabrieli Kalati, Cola Lok Yee Ho, Kezia Jonah, Margaux Marielle-Tréhoüart, Alexandre Nodari, Joel Suárez Gómez, Christ Zié
Musik: Tarang Cissokho, Shelly Quest

Bühne: Stephanie Thiersch und Alesandra Seutin
Kostüme: Lauren Steel
Licht: Begoña Garcia Navas/Ansgar Kluge
Ton: Thomas Wegner
Arrangements/Musikalische Beratung: Yvan Talbot

Management: Josefine Sautier
Produktionsleitung: Sarah Heinrich (MOUVOIR), Hervé Breuil, Paul Sagne (École des Sables)
Finanzen: Béla Bisom, transmissions
PR, Social Media: Nina Lobinger
Presse: neurohr & andrä

Produktion: MOUVOIR e.V. und Freihandelszone –Ensemblenetzwerk Köln, École des Sables Senegal

Koproduktion: tanzhausnrw, Sommerblut Kulturfestival

Gefördert durch: Kunststiftung NRW, das NATIONALEPERFORMANCENETZ. Koproduktionsförderung Tanz gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Karin und Uwe Hollweg Stiftung
MOUVOIR/Stephanie Thiersch wird gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln

Duration ca. 70 min, no intermission


Foto: © Martin Rottenkolber

“Mitreißend, energetisch ist diese Tanzperformance, die aus dem Reichtum kultureller Vielfalt schöpft und die Gastfreundschaft feiert.”
WDR Westart/Anke Rebbert

“Getanzte Gastfreundschaft”
“Zu den Stärken der Performance gehört, dass sie immer wieder ikonische Standbilder schafft, die einem durch Mark und Bein gehen.”
Kölner Stadt Anzeiger/Rafael Greboggy

“Stephanie Thiersch, inszenierte in Zusammenarbeit mit Alesandra Seutin, künstlerische Leiterin der École des Sables aus dem Senegal, das Stück „Until the Beginnings“, einen wilden Ritt aus urbanen zeitgenössischen und traditionellen Tanzstilen.”
“Inspiriert von aktuellen Ereignissen und Folgen durch Ungleichheit, Krieg und Flucht richteten Thiersch und Seutin den Blick auf die Verwicklungen der Betroffenen im Spannungsfeld zwischen Gastfreundschaft und der Kriminalisierung von Fremden. Trommelnde Schritte, zitternde und sich windende Körper – Angst, Wut, Schmerz und Hoffnung übertrugen sich von den Tänzern auf das Publikum. Beeindruckend auch die musikalischen Darbietungen von Kora-Spieler Tarang Cissokho und Rapperin Shelly Quest, die mit ihren Texten dem Gefühlschaos eine Stimme gab.”
“Die Besucher an diesem Abend überschütteten Tänzer und Macher mit einem verdienten jubelnden Applaus”
Kölnische Rundschau/Dierk Himstedt

“Thiersch und Seutin schaffen den Spagat zwischen mitreißender energetischer Tanzperformance und globalen Rhythmen. Dafür bringen sie acht Tänzerinnen und Tänzer mit Musikern und Sprech-Künstlerinnen aus Deutschland, Senegal und Frankreich auf die Bühne. Sie beschwören Bilder von Flüchtlingen in Camps, von Menschen, die in der Fremde auf einen Neuanfang hoffen und sich fragen, ob sie wirklich willkommen sind.
Dabei nehmen Thiersch und Seutin Bezug zu aktuellen politischen Ereignissen, die Gastfreundschaft mit ganz anderen Vorzeichen erleben lässt und das, was als „zu Hause“ definiert werden kann, auf vielerlei Weise beleuchtet.
Das ist mitreißend und lässt gleichzeitig Raum, die eigenen Sichtweisen auf Willkommenskultur und Gastgeberschaft zu hinterfragen.”
Rheinische Post

“Die Performance liefert dabei gekonnt einen wilden Mix aus zeitgenössischen und traditionellen Tänzen, begleitet von Percussion, Kora, Spoken Word und Elektronik.”
UNTIL THE BEGINNINGS versucht einen gemeinsamen Groove zu entwickeln, der das Miteinander feiert und das Nebeneinander zulässt. Es geht ums Anbieten, Annehmen und um eine Begegnung ohne Kompromisse”
“ein starkes Plädoyer für Willlkommenskutltur und Gastfreundschaft”
WDR Cosmo/Danko Rabrenovic

„Partition“ – performed by Shelly Quest

Wave hello to the hands
the bodies floating in the sea
risking love and lives
for an unspoken dream
last breath to belong
to a burning Kingdom
that pushes them away
Bodies in the ocean
partitions of the sea
what comes out on top
The cream
Or the tyranny
Black mermaids
sirens of the abyss
granting safe passage
to the dreamers on overcrowded fishing ships

What boundaries
winds carry seeds
and snow falls on hills unbiasedly
What borders
wind carry songs
and tears rolls down faces
of kings to pawns
I bleed you bleed
in the end we are dust
Returning to the same.
In energy we trust 

The empire is falling
We see the fringes dissolve
the empire is falling
it’s time to evolve
The empire is falling
the empire is no more
The empire is falling
Watching it implode
We wonder what it was for

„Borders“ – performed by Shelly Quest

In the times of walls and frontiers
Barriers and blockades
families pushed like cattle
Even the kids encaged
The world is fucked up/spotted up with all types of camps
With all types of people
cus they’re taking all the land
The world is partitioned off
half is migrated
some live their dreams
while others die jaded
There’s no freedom of movement
There’s no freedom of the press
got people calling for help and making martyrs of the rest
There is no rest for the weary
Only trauma and stress
Only a few be eating good
We gotta fight for the rest
And we know that it’s wrong.
And I know that you feel it
cus it’s darkening the hearts
and it’s tearing the spirits
We need to be
Free.

Copyright “Partition” & “Borders”: Shelly Quest für MOUVOIR

on Tour:

22.06.2024, 20 h
10-jähriges Festivaljubiläum

Tanz | Moderne | Tanz, Chemnitz

St. Markus Kirche, Chemnitz

18.05.2024, 20 h
Uraufführung

tanzhaus nrw, Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland
https://tanzhaus-nrw.de/de

17.05.2024, 20 h
Uraufführung

tanzhaus nrw, Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland
https://tanzhaus-nrw.de/de

16.05.2024, 20 h
Uraufführung

tanzhaus nrw, Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland
https://tanzhaus-nrw.de/de

04.05.2024, 20 h
Sommerblut-Edition/Pre-Premiere

Eröffnung Sommerblut Kulturfestival

Schauspiel Köln, Köln

06.01.2024
Pre-Premiere Senegal

École des Sables, Dakar, Senegal
https://ecoledessables.org/