blind questions - I see you me neither

Eine Tanzfilm Performance (2009)

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe ist so alt, dass sie vollkommen unzeitgemäß zu sein scheint, und das obwohl ständig darüber geredet wird, in Talkshows, Blogs, Chats, und trotzdem die Wissenschaft versucht ihre biologische, chemische und neuronale Struktur zu dechiffrieren.
Die Antwort von MOUVOIR ist eine Performance zwischen surrealem Film und Live-Situationen im Spannungsfeld von Theater, Tanz und Gesang.

Dauer ca. 85 Minuten

Presse:

Die Kölner Choreographin vertraut […] auf Worte, Klänge, Licht, sechs hervorragende Darsteller und auf den Kontrast zwischen Bühnenraum und Film. Sie verwebt Bilder und Körper, Bewegung, Töne, Sätze und zerhackt Chronologie. Die Farben des Gewebes haben mal leicht melancholische Nuancen, mal vibrieren sie surreal.
(tanz journal)

Die surrealen Szenen (im Film), [Anmerk. der Red.] zwischen Leidenschaft und Gewalt vibrieren. Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit sind spürbar. Technisch raffiniert hat Stephanie Thiersch sie mit dem Bühnengeschehen verwoben.
(Westdeutsche Zeitung)‏

Vier großartige Darsteller auf der Bühne sprechen Dialoge der Hoffnung und des Streits […].
(Süddeutsche Zeitung)‏

Betörend und rätselhaft beziehen sich die Performer und das Video immer wieder aufeinander, auch wenn man es manchmal nur am Blumenmuster der Tapete sieht…Die Bilder und Musik [des Abends] bleiben lange im Kopf und arbeiten weiter […].
(AKT)‏

Cast

Tanz: Viviana Escalé, Orlando Rodriguez, Juliana Venter, Jens Münchow, Alexandre Castres, Alexandra Naudet; DoP/Kamera/Licht: Kathy Sebbah, Javier Ruiz Gómez; Bühne: Delphine Sainte-Marie; Schnitt: Tom Schreiber; Video/Bühne: Anja Theismann; Konzept/Leitung: Stephanie Thiersch, Dramaturgie: Rosi Ulrich; Musik/Komposition: Joseph Suchy; Kostüme/Accessories: Sabine Schneider; Make-up: Amélie Mateo; Technische Leitung: Niko Moddenborg; Produktionsleitung: Béla Bisom; PR/Marketing: Jessica Otten, Nina Speyer/FHZ

Förderer:

Eine Produktion von MOUVOIR/Stephanie Thiersch, in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw im Kontext des Festivals TEMPS D’IMAGES; in Kooperation mit Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln, 58Filme and DOCK 11; mit freundlicher Unterstützung durch PACT Zollverein. Der Film entstand während einer Residenz am Ferme du Buisson, Scène Nationale de Marne la Vallée.

Gefördert durch Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westphalen, Fonds Darstellende Künste e.V., RheinEnergieStiftung Kultur, und SK-Stiftung Kultur.